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Schmuckstück für die Innenstadt von Gütersloh

Neubau von 28 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit an der Kökerstraße 6-8

Visualisierungen: © GJL Architekten

Gütersloh hat viel Schönes zu bieten: einen herrlichen Stadtpark mit Botanischem Garten, prächtige Fachwerkhäuser und eine der bestausgestatteten Bibliotheken in Deutschland. In der Innenstadt folgt bald ein weiteres Schmuckstück. Am 1. April 2022 war der Startschuss für die schlüsselfertige Errichtung von zwei Wohn- und Geschäftshäusern durch die Niederlassung Gütersloh. 28 Mietwohnungen mit Größen zwischen 63 und 115 m2, eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss des Vorderhauses sowie eine gemeinsame Tiefgarage mit 32 Stellplätzen finden auf einer BGF von 5.900 m2 in den beiden Neubauten Platz. Die Wohnungen verbleiben im Bestand des Investors Asset Immobilien GmbH.

Architektur fügt sich in den historischen Bestand ein
Das 2.300 m2 große Grundstück in der Kökerstraße 6-8 liegt in unmittelbarer Nähe einiger denkmalgeschützter Gebäude. Direkt gegenüber befinden sich Fachwerkhaus und Backsteinhaus des Stadtmuseums. Auf dem Nachbargrundstück steht das im Jahr 1879 erbaute, ehemalige Hotel Westfälischer Hof und an der Rückseite erhebt sich die Martin-Luther-Kirche, ein Werksteinbauwerk im neugotischen Stil. Im Gegensatz zum Vorgängergebäude, einem Hotel im 70er Jahre-Stil, das 2020 einem Brand zum Opfer gefallen war, entwarf das Büro GJL Architekten zwei 4-geschossige Neubauten, die sich mit ihren roten Klinkerfassaden harmonisch in diesen historischen Kontext einfügen.  

Ein verlässlicher Partner für Bauprojekte in der Region
Das Hochbau-Team der Niederlassung Gütersloh ist in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs, doch so ein anspruchsvoller Auftrag direkt vor der eigenen Haustür ist etwas Besonderes. Das gegliederte Gebäude an der Kökerstraße erscheint auf den ersten Blick wie zwei Baukörper und wirkt daher trotz einer Firsthöhe von 14,40 m nicht übermächtig. Eine klare Traufkante trennt die Regelgeschosse vom leicht zurückversetzen Mansarddach. Es wird mit Aluminiumblech verkleidet und tritt gegenüber der strukturierten Klinkerfassade mit ihren senkrechten Fenstern gestalterisch in den Hintergrund. Das zweite Gebäude wird im Innenhof als Solitärbau errichtet. Die dazwischenliegende Fläche wird teilweise entsiegelt. Auch ein Spielplatz ist vorgesehen und die Dächer werden als Gründächer mit Regenrückhaltung ausgeführt.