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Büroneubau Barcelona Allee

Das beige Gebäude vor blauem Himmel mit Erdgeschoss, drei Stockwerken sowie einem Staffelgeschoss. An der linken Seite befindet sich eine graue Nottreppe. Die Außenbepflanzung besteht aus grünen Bäumen und einer noch kleinen Hecke.
Daten und Fakten
Firma
Auftraggeber Bürogebäude Barcelona Allee Köln GmbH & Co. KG, vert. durch Dr. Florian Kreer
Stadt/Land Köln - Deutschland
Projektart Büro
Bauzeit 01.2015 - 05.2016

Modernes Verwaltungsgebäude mit angeschlossenem Café

Das Deutzer Feld ist zu einer der größten Baustellen im rechtsrheinischen Teil der Stadt Köln geworden. Namensgeber der neuen Straßen auf dem Areal sind die Partnerstädte Kölns – darunter Barcelona und Cork. Die Niederlassung Hochbau Gütersloh erhielt den Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung eines Bürogebäudes an der Barcelona Allee mit einer Fläche von rund 3.600 m2 sowie 61 Tiefgaragenstellplätzen.
 
Schneller Baubeginn

Da die komplette Ausführungsplanung vom Auftraggeber gestellt und die Baugrube als Berliner Verbau mit zwei Ankerlagen bauseits erstellt wurde, konnte direkt mit dem Bau der Tiefgarage begonnen werden. Das neue Bürogebäude besteht aus zwei Untergeschossen, einem Erdgeschoss und vier Obergeschossen. Das oberste Stockwerk ist als Staffelgeschoss ausgebildet. Die gesamte tragende Konstruktion wurde in Ortbetonbauweise ausgeführt, die Abdichtung der Untergeschosse erfolgte über das System "Weiße Wanne". Um den Beton der Bodenplatte vor Eindringen von Schadstoffen, insbesondere von Wasser und den eventuell darin gelösten Tausalzen, zu schützen, wurden die Tiefgaragengeschosse mit einer OS 8 Beschichtung versehen. 

Viel Licht in den Büros

Die Fassade besteht aus vorgehängten Stahlbetonfertigteilen in einer Stärke von lediglich 9 cm und raumhohen Fenstern. Das Staffelgeschoss wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet, der Eingangsbereich besteht aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion. Das Erdgeschoss und die weiteren Obergeschosse werden als Büroräume mit variabler Raumaufteilung genutzt. Hierzu wurden die Gipskartonwände auf einen durchgehenden Hohlraumboden mit Anhydritfließestrich gestellt. Der obere Anschluss der Gipskartonwände wurde als gleitender Deckenanschluss ausgebildet. Die Temperierung der Büroräume erfolgt über ein Heiz- und Kühldeckensystem: Dabei wurden Kapillarrohrmatten unter der Rohbetondecke montiert und mit einem Gipsputz eingeputzt beziehungsweise mit einer Akustik-GK-Decke verkleidet.