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Spatenstich in Michendorf für erste CO₂-arme Autobahnmeisterei in Deutschland

Baustart für den Oevermann Verkehrswegebau zur umfangreichen Erschließung

News Spatenstich Michendorf 2n2

Startschuss für emissionsarme Autobahnmeisterei in Brandenburg

Foto: © PORR Oevermann

Jetzt wird gebaut: In Michendorf, Brandenburg, an der Schnittstelle zwischen der A10 und Bundesstraße 2 wird bis 2024 die erste emissionsarme Autobahnmeisterei in Deutschland erstellt -ein klares Zeichen für die Zukunft und für einen innovativen und nachhaltigen Betrieb. Mit dem Spatenstich am 05. Oktober fiel der Startschuss. Die Oevermann Verkehrswegebau GmbH erhielt von der Autobahngesellschaft des Bundes den Auftrag für die gesamte Erschließungsmaßnahme. Ende September startete das Oevermann-Team vom Standort Berlin bereits mit den umfassenden Erd- und Tiefbauarbeiten.

Der Start für den Bau der ersten CO₂-armen Autobahnmeisterei Deutschlands wurde mit dem offiziellen Spatenstich am 05. Oktober unter anderem durch den Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Herrn Dr. Michael Güntner, sowie den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, Herrn Stephan Krenz, eingeleitet. Das Projekt setzt mit dem geplanten emissionsarmen Betrieb neue klimafreundliche Maßstäbe im Straßenbetriebsdienst.

Beitrag für weniger Emissionen
Mit Hilfe einer Wärmeerzeugungsanlage auf Basis einer Pelletheizung, wird der CO₂-neutrale Betrieb der Autobahnmeisterei Michendorf gefördert. Die Holzpellets für die Befeuerung werden aus natürlichen, regionalen Rohstoffen in Brandenburg erzeugt. Der Strom wird aus Wind und Sonne generiert. Hierfür kommen eine Windkraftanlage, eine Photovoltaikanlage und elektrische Speichermedien zum Einsatz. Ein weiteres Nachhaltigkeitshighlight: Das Gebäude wird begrünte Dächer erhalten.

Schaffung der Infrastruktur mit Oevermann-Knowhow
Die Niederlassung Berlin der Oevermann Verkehrswegebau übernimmt die umfassende Erschließung der geplanten Baumaßnahme. Hierzu gehört der Anschluss an das öffentliche Straßen- und Wegenetz sowie an das Ver- und Entsorgungsnetz mittels der Herstellung von Trink-, Schmutz- und Regenwasserleitungen. Dazu zählen auch die Nahwärmeleitungen. Zusätzlich erfolgt der Ausbau der Fernmeldeanlagen. Das erfahrene Team wird neben den Erdbauarbeiten auch die gebundenen und ungebundenen Tragschichten herstellen. Der jeweilige Deckenschluss für die Fahrgassen, Abstell- und Lagerflächen erfolgt in Asphalt- und Betonbauweise. Die Stellplätze und Gehwege werden in Pflasterarbeiten ausgeführt.  

Weiterhin wird ein neuer Anschluss an die Bundesstraße B2 sowie ein daneben verlaufender Radweg neu hergestellt. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2024 geplant.